Inklusion und Integration behinderter Kinder Potsdam, Kleinmachnow, Berlin

Ansprechpartner

Frau Kerstin Kempf-Steinau

Tel.: 0331-96799550
Fax: 0331-96799551

Neverland gGmbH
Thaerstr. 125
14469 Potsdam

Leistungen

Inklusion und Integration behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder im Gemeinwesen

Inklusion und Integration passieren im Kopf und im Herzen der Menschen

Wir verstehen Inklusion jedoch nicht unter dem missverständlichen Schlagwort der Gleichheit, sie beinhaltet vielmehr das Recht eines jeden Menschen auf Entwicklung und Entfaltung seiner individuellen Möglichkeiten, denn Menschen sind einmalig und einzigartig. Das gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Verfassung.

Inklusion ist daher auch eine Chance für alle zu lernen, den Wert eines Menschen nicht an seinen intellektuellen Fähigkeiten oder seinem Äußeren zu messen. Es ist ein Prozess wechselseitigen Lernens, der auf Verständnis und Einfühlungsvermögen beruht.

Das Ziel der Inklusion ist die Persönlichkeitsentwicklung sowie die größtmögliche Entfaltung von Selbständigkeit, um damit die Voraussetzungen für ein zukünftiges Leben in weitestgehender Selbstbestimmung zu schaffen.

Eines unserer Ziele ist auch, die Kinder in die Gesellschaft und Gemeinschaft zu Integrieren. Leider werden auch heute noch viele Menschen wegen ihrer Besonderheit ausgegrenzt. Wir möchten zusammen mit den Kindern einen Weg finden, sie als ebenbürtige Partner in der Gemeinde, der Gesellschaft zu etablieren.

Inklusion und Integration wird bei uns gelebt. Wir richten z.B. Feste aus oder besuchen andere, wir unternehmen Kino- und Restaurantbesuche, machen Ausflüge, Stadtbummel oder besuchen eine Disco. Einen hohen Stellenwert haben aber auch die Aktionen innerhalb des Geländes, wie z.B. das gemeinsame Grillen, gemütliches Beisammensein bei den jeweiligen Festen des Jahreskreises etc. Die Kinder lernen hierbei Kontakte aufzubauen und ihr Gegenüber wahrzunehmen.

Interkulturelle Erziehung

Deutschland ist mittlerweile zu einer multikulturellen Gesellschaft geworden. Unsere Einrichtung besuchen Kinder unterschiedlicher Nationen. Oft sind es schon die Nachkommen aus der zweiten und dritten Generation, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen. Um Ängsten und Vorurteilen vorzubeugen, bzw. diese abzubauen, ist es uns wichtig, sich mit bestehenden Vorurteilen auseinanderzusetzen, die familiären Strukturen näher kennen­zulernen, aber auch Bräuche, Sitten und Traditionen der verschiedenen Kulturen den Kindern näher zu bringen.

Interkulturelles Lernen kann nicht auf die Kinder beschränkt bleiben, sondern muss die Eltern aktiv in die pädagogische Arbeit einbeziehen. Die Vielschichtigkeit der Begegnungen, die sich daraus ergeben, wird in die gesellschaftliche Situation in der Einrichtung aufgenommen und weitergeführt.

Diese Ansätze verwirklichen wir in folgendem Leistungsspektrum:

- Familienentlastender Dienst
- Kinder und Jugeneinrichtungen
- Einzelfallhilfe