Jugendeinrichtung Potsdam, Kindereinrichtung Potsdam, Tagesbetreeung behinderte Kinder / Menschen

Ansprechpartner

Frau Kerstin Kempf-Steinau

Tel.: 0331-96799550
Fax: 0331-96799551

Neverland gGmbH
Thaerstr. 125
14469 Potsdam

Kinder und Jugendeinrichtungen

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an alle Kinder von 0 bis 14 Jahren, mit oder ohne geistiger, körperlicher und mehrfacher Behinderung aus dem Einzugsgebiet.

Kapazität

Gemäß KitaG des Landes in der altersentsprechenden Gruppengröße

Die Betreuung kann entsprechend der Öffnungszeiten in Anspruch genommen werden.
Die Einrichtung bleibt immer am Ende der Sommerferien für drei Wochen sowie zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel für eine Woche geschlossen. Letztere Schließungszeit wird rechtzeitig (i.d.R Mitte November) bekannt gegeben.

(Heil-) Pädagogische Arbeitsweise

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz in altersgemischten und halboffenen Gruppen, d. h. wir orientieren uns an den aktuellen Anlässen und Situationen der Kinder, ausgehend von ihren Bedürfnissen und Motivationen. Selbstbestimmung, Solidarität, Kompetenz und Freiheit in Verantwortung sind wichtige Ziele, die auf demokratischen Grundwerten beruhen. Der Situationsansatz ist für uns eine Einladung, sich mit den Kindern auf das Leben einzulassen.
Integration
Die Integration von Kindern mit Behinderung, Kindern, die von Behinderung bedroht sind, und Kindern mit Entwicklungsverzögerung, ist ein wichtiges Anliegen unserer Einrichtung.

Angebote unserer Einrichtung
  • ein familiär eingerichtetes Haus, mit Rückzugsmöglichkeiten und unterschiedlichsten Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten durch pädagogische Räume
          - Snoezelraum
          - Bewegungsraum

  • Entspannen im Garten mit Hollywoodschaukel, Liegestühlen und Hängematten etc., (Anregung zum Bewegen und Entdecken)

  • eine Küche, die die Möglichkeit bietet, Speisen mit und für die Kinder zuzubereiten

  • altersspezifische Gruppen bei bestimmten Angeboten

  • individuell begleitete Freizeitwünsche, wie zum Beispiel der Besuch kultureller Veranstaltungen (Theater, Kino ….) oder andere Unternehmungen in der Gemeinde

  • unterstützend begleitete Ausflüge in die nähere Umgebung

  • Arbeit mit Klangschalen

Schwerpunkte

Erziehungs-, Bildungs- und Teilhabeauftrag

§ 1 SGB IX besagt:
Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten Leistungen nach diesem Buch und den für die Rehabilitationsträger geltenden Leistungsgesetzen, um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken. Dabei wird den besonderen Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder Rechnung getragen.

Übereinstimmend damit und mit dem Konzept eines Familienentlastenden Dienstes (FeD) orientieren wir uns in der Arbeit an der Lebenswirklichkeit von Kindern und deren Familien unseres Einzugsgebietes.

Unser Erziehungs- und Bildungsauftrag ist zudem in den gesetzlichen
Grundlagen des SGB VIII sowie des SGB XII verankert.

„Jeder junge Mensch hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“ SGB VIII § 1,1

„Die Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung, Erziehung des Kindes. Das Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und Familien orientieren.“ SGB VIII § 22


Die (heil-)pädagogische Arbeit


Heilpädagogisches Verständnis

Unsere heilpädagogisch ausgerichtete Einrichtung hat den Auftrag, Hilfen anzubieten, wenn die Entwicklung eines Kindes gefährdet erscheint oder wenn sie sich unter erschwerenden Bedingungen vollzieht. Die Heilpädagogik versucht, die Erschwernisse in ihren Zusammenhängen zu erkennen, zu deuten, zu erklären und zu verändern. Sie entwickelt eigenständige Ideen, aus denen sich Handlungskompetenzen ableiten. Dabei geht die Heilpädagogik von einem ganzheitlichen, personalen Menschenbild aus.
Wir beachten die ganze Situation und das ganze Kind in seinem Menschsein, im Unterschied etwa zu einer an einzelnen Funktionen und Fertigkeiten orientierter Therapie. Das Kind steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Durch unsere individuelle Förderplanung für jedes Kind, unter Mitwirkung aller Therapeuten und Pädagogen, wird eine ganzheitliche Förderung für das Kind gesichert. Ganzheitliche Förderung heißt, auf die Besonderheiten der Situation des Kindes und des Familienkontextes einzugehen und diese bei den Betreuungsangeboten zu berücksichtigen.

Ein Einblick in die Lebenswirklichkeit des Kindes ist für unser Verstehen sehr wichtig.